Wissenswertes zum Schuhkauf


Vor dem Kauf
Hier gilt es zuerst sich zu überlegen, für welches Einsatzgebiet, sprich Gelände, der Schuh benötigt wird. Davon hängt dann ab, für welchen Schuhtyp man sich entscheidet. Es macht einen großen Unterschied, ob man sich im Hochgebirge, abseits jeglicher Wege oder auf gut ausgebauten Wanderwegen bewegt. Auch ist es nicht egal, ob man den Schuh nur ein paar Stunden an einem Tag trägt, oder auf langen Trekking-Touren gleich mehrere Wochen.
Wenn Sie nicht ganz sicher sind empfiehlt es sich, den stabileren, steiferen Schuh zu nehmen, da dieser einfach mehr Möglichkeiten bietet. Dazu hat die Firma Meindl eine Tabelle erstellt, welche verschiedene Einsatzgebiete  aufzeigt. Diese wurde mittlerweile von vielen namhaften Schuhherstellern übernommen:


Kategorie Aktivität Region Schuh Steig-
eisen
A Freizeit, Alltag, Reise, Walking gute Wege, Parkanlagen bequemer Allrounder,
Lightwalker
nein
 

 A B

leichte Wanderungen, Flachland,
Mittelgebirge, Voralpen
Gute und mäßig gute Wege,
Hüttenwege
leichter Wanderschuh,
Trekkingschuh
nein
 

 B

anspruchsvolle Wanderungen im Mittelgebirge,
leichte Trekking-Touren
unbefestigte Wege,
Steige
Trekkingschuh nein
 

 B C

anspruchsvolles Trekking, harte Wanderungen,
bis Hochgebirge
schlechten Pfaden und Trails,
Geröll, Klettersteige
fester Trekkingschuh Leichteisen
Grödeln
 

 C

Touren im Hochgebirge, Gletschern,
härteste Trekking-Touren
Gletscher, schlechte Wege,
Geröll, Klettersteige
fester Alpinschuh bedingt
 

 D

Hochalpin, Eis- und Firntouren,
selektive Gletscher
weglos, Gletscher,
Eistouren extrem, Eisklettern
steigeisenfester Alpinschuh absolut



Wenn man abseits befestigter Wege unterwegs ist verhindert ein steifer, knöchelhoher Schuh ein Umknicken und beugt so Überdehnungen oder Rissen vor.